Klima
Das Klima des Klostertals ist durch die Ost-West-Ausrichtung und die Ausmündung nach Westen geprägt. Die ins Tal eindringenden Westwinde erfahren im Bereich des Arlbergmassivs eine Stauwirkung, was diesen zur Wetterscheide macht und dem Klostertal beträchtliche Niederschläge und Schneereichtum beschert. Der Charakter der Alfenzfurche ist dementsprechend durch raue klimatische Verhältnisse geprägt. Gepaart mit den schroffen Landschaftsformen der steilen Talflanken wirkten sich diese für die Besiedelung eher ungünstig aus und verliehen dem Tal einen etwas düsteren Ruf. Johann Jakob Staffler schrieb etwa 1841 über das Klostertal: „Bei Braz wird das Tal schon düster, öde und eng. Das Unfreundliche und Rauhe steigert sich gegen den Arlberg hin immer mehr und mehr.“
